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Satzung

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§ 16 Der Ausschuss ist zuständig zur Führung aller Vereinsgeschäfte, soweit ihre Führung nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand zugewiesen ist.
Insbesondere obliegt ihm:

  1. Die Aufstellung des Tätigkeitsberichtes,
  2. Vorprüfung des Kassenberichtes,
  3. Aufstellung eines Voranschlages und eines Arbeitsplanes für das kommende Jahr,
  4. Voranschlag über die Höhe des Vereinsbeitrages,
  5. Vorbehandlung aller der Mitgliederversammlung vorzulegenden Fragen und Anträge.


§ 17 Vorstand: Die Vorstandschaft besteht aus dem Vorsitzenden, dessen Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassier. Die beiden letzten Ämter können auch von einer Person geführt werden. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung in geheimer schriftlicher Abstimmung auf 3 Jahre gewählt. Die Vorstandsmitglieder verwalten ihr Amt grundsätzlich unentgeltlich. In besonderen Fällen kann ihnen im Verhältnis ihrer Mühewaltung eine vom Ausschuss zu bestimmende Vergütung und der Ersatz barer Auslagen gewährt werden. Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich, er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Im Hinderungsfalle tritt der 2. Vorsitzende an dessen Stelle,

§ 18 Der Vereinsvorsitzende, in seiner Verhinderung sein Stellvertreter, hat die Gesamtleitung des Vereins in Händen. Er vertritt den Verein in Angelegenheiten mit einem Geldwert bis zu 100 DM, darüber hinaus nur mit Zustimmung des Ausschusses, Er erteilt Zahlungsanweisungen. Er leitet die Mitgliederversammlungen, welche vom Vorstand beru8fen werden, er beruft und leitet die Sitzungen des Ausschusses und der Vorstandschaft. Er sorgt dafür, dass über alle Sitzungen und Versammlungen vom Schriftführer fortlaufend eine Niederschrift gefertigt wird. Er führt die laufenden Geschäfte nach den Satzungen und nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Ausschusses sowie nach den Beschlüssen des Kreis-, des Bezirks- und des Landesverbandes. Er gibt dem Schriftführer Anweisung über den alljährlich zu erstellenden Tätigkeitsbericht.

§ 19 Betriebsmittel: Die zur Erfüllung der Vereinszwecke nötigen Mittel werden beschafft durch

  1. Vereinsbeiträge
  2. Einnahmen aus Unternehmungen und Veranstaltungen des Vereins,
  3. Stiftungen und sonstigen Zuwendungen an den Verein.


§ 20 Der Jahresbeitrag setzt sich zusammen aus dem von der Mitgliederversammlung festgesetzten  Vereinsbeitrag und den Beiträgen für die übergeordneten Verbände.

§ 21 Geschäftsjahr: Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 22 Der Kassier führt die Kassengeschäfte des Vereins. Er darf keine Zahlung leisten ohne Anweisung des Vorsitzenden.
Er hat insbesondere

  1. sämtliche Einnahmen und Ausgaben des Vereins nach den Anweisungen des Vorstandes zu tätigen, alle Einnahmen und Ausgaben in ein Tagebuch mit Tinte einzutragen und die Belege, welche mit der Ziffer des Tagebucheintrages zu versehen sind, zu sammeln,
  2. die Jahresrechnung nach Jahresabschluss so zeitig zu fertigen, dass sie der ordentlichen Mitgliederversammlung vorgelegt werden kann,
  3. ein Verzeichnis über das Vermögen des Vereins anzulegen und es stets auf den laufenden zu halten,
  4. die Mitgliederbeiträge rechtzeitig einzuziehen,
  5. die fälligen Verbandsbeiträge rechtzeitig nach den bestehenden Anweisungen abzuliefern.


§ 23 Der Schriftführer erledigt alle schriftlichen Vereinsarbeiten nach den Weisungen des Vereinsvorsitzenden. Über alle Versammlungen des Vereins und alle Sitzungen des Ausschusses und Vorstandes hat er in ein besonderes Niederschriftenbuch ein mit durchlaufender Nummer versehene ausführliche Niederschrift einzutragen. Alle Niederschriften sind vom Vereinsvorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Der Schriftführer fertigt sofort nach Jahresschluss in Benehmen mit dem Vorsitzenden den Tätigkeitsbericht so zeitig, dass er der ordentlichen Mitgliederversammlung vorgelegt werden kann.

§ 24 Auflösung des Vereins Bei Auflösung des Vereins muss das vorhandene Vereinsvermögen einem Zweck zugeführt werden, welcher seine ausschließliche Verwendung für die Hebung des Obst- und Gartenbaues im Vereinsbezirk verbürgt. Eine Verteilung des Vereinsvermögens an die Vereinsmitglieder ist unzulässig. Kommt ein diesbezüglicher gültiger Beschluss der Mitgliederversammlung nicht zustande und führt eine längstens innerhalb eines Monats einberufene zweite Mitgliederversammlung ebenfalls nicht zu einem sachlichen Ergebnis, so fällt das Vereinsvermögen der Gemeinde des Vereinsbezirkes zu, welche es ausschließlich zu den in § 2 genannten Zweck zu verwenden hat.

§ 25 Verpachtung der Gärten: Die vereinseigenen Gärten werden mur man Mitglieder verpachtet und bleiben Eigentum des Vereins. Die Pachtzeit läuft von Jahr zu Jahr stillschweigend weiter, wenn die Pacht nicht am 30.09. vor Ablauf des Geschäftsjahres gekündigt wird, Der Pachtpreis kann in einer Mitgliederversammlung durch einfache Stimmenmehrheit erhöht oder gesenkt werden. Der Vorstand hat über die Antragstellung auf Zuteilung eines Gartens eine Liste zu führen. Die Vergebung eines freiwerdenden Gartens erfolgt durch den Ausschuss in der Reihenfolge der Antragstellung. Etwa vorhandene Gebäude, Bäume, Sträucher usw. können bei Aufgabe eines Gartens zum Tagespreis an den Übernehmer verkauft werden.

§ 26 Die vereinseigenen Geräte (Spritzen, Düngelanze usw.) können von allen Mitgliedern gegen Zahlung einer Leihgebühr benutzt werden. Die Gebühr wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Die ausgeliehenen Geräte sind schonend zu behandeln und im gereinigtem Zustande wieder zurückzugeben.

§ 27 Schlussbestimmung: Bei allen Fragen, in denen die Satzung nicht genügend Aufschluss gibt, ist die Entscheidung des Vorsitzenden oder des Ausschusses so lange maßgebend, bis die Mitgliederversammlung die Angelegenheit endgültig geregelt hat.